Voller Stolz kann ich auch noch ein paar Presseberichte anbieten:

Musical "Kein Pardon"

Musical-Komödie nach Hape Kerkeling

Medienpremiere von "Kein Pardon": Witzigkeit garantiert

11.11.2011, 12:31 Uhr Stephanie Tatenhorst  

Die Pressevertreter im Düsseldorfer Capitol zeigten sich begeistert von der TV-Persiflage. Offizielle Premiere wird am Sonnabend gefeiert.

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"Das ganze Leben ist ein Quiz...": Entertainer Hape Kerkeling (3. v. l.), Schauspieler Enrico de Pieri (M.) und Komiker Dirk Bach (r.) präsentierten ihr Musical "Kein Pardon" bereits bei "Wetten dass..?"
Foto: dapd/DAPD

Düsseldorf. Es gibt „Kein Pardon“ – auch nicht für das Publikum. Bei dem Musical aus der Feder von Thomas Hermanns wird gelacht, bis die Bauchmuskeln um Hilfe rufen. Obwohl die Musical-Fassung von Hape Kerkelings Kultfilm „Kein Pardon“ offiziell erst am Sonnabend (12. November) im Düsseldorfer Capitoltheater „Weltpremiere“ feiert, fanden in den vergangenen Tagen bereits erste Previews vor Publikum sowie am Donnerstagabend die große Medienpremiere statt. Und dort gab es bereits vor Beginn herzhaftes Gelächter.

Viele Jahre war Thomas Gottschalk das Gesicht des ZDF-Flaggschiffs „Wetten, dass..?". Im Dezember will der Sender bekanntgeben, wer in seine Fußstapfen tritt. Hape Kerkeling ist als Moderator im Gespräch, schweigt aber bisher zu seiner Entscheidung. Eine Sendung und zwei Karrieren:

„Kein Pardon“ entführt die Zuschauer in die Fernsehwelt kurz vor Einführung des Privatfernsehens. Ansagerinnen sind noch ein gewohntes Bild. Da erscheint im überdimensionalen Fernseher, der den Bühnenrahmen bildet, niemand anderer als Hape Kerkeling selbst. Er mimt eine beschwipste Ansagerin – und das Publikum liegt ihm zu Füßen.

Im Film war Kerkeling einst Peter Schlönzke, jener Mittzwanziger, der im Mittelpunkt der Handlung steht. Im Musical überlässt er diese Rolle einem anderen. Peter, der noch immer bei Mama, Oma und Opa lebt, wird gespielt von Enrico De Pieri. Die Schlönzkes betreiben einen Schnittkes-Service. Peters Aufgabe ist es, die Schnittchen – natürlich mit Gürksken – an die Kunden auszuliefern. Sein bester Freund ist seit der Kindheit der Fernseher, seine Lieblingssendung heißt „Witzigkeit kennt keine Grenzen“. Dessen Moderator Heinz Wäscher ist sein großes Idol.

Eines Tages erhält Peter die Möglichkeit, am Talentwettbewerb der Show teilzunehmen. Zwar fällt er gnadenlos durch, doch immerhin erhält er einen Job als Kabelträger. Von der Realität hinter den Kulissen ist er geschockt, will sich schnell zurückziehen – doch plötzlich steht er im Rampenlicht. Sein Ausraster vor laufender Kamera führt dazu, dass er künftig die Show moderieren wird – und der nette Junge von nebenan ist bald genauso verdorben wie sein Vorgänger Heinz Wäscher. Wehe, wenn sich Träume erfüllen. Dann kennt das Schicksal kein Pardon.

Das Team des Musicals "Kein Pardon" (v.l.n.r.): Thomas Zaufke (Songs), Thomas Hermanns (Buch und Liedtexte), Hape Kerkeling (Originalbuch), Alex Balga (Regie) und Achim Hagemann (Musik)

Foto: dpa/DPA

Das Musical überzeugt inhaltlich wie musikalisch. Trotz allem Klamauk haben Texte und Handlung einen unterschwelligen Ernst. Dabei geht es nicht nur um die Gefahr, im Showbiz abzuheben. Da geht es auch um die Region Ruhrgebiet, deren Bewohner trotz aller Schrulligkeit das Herz am rechten Fleck haben.

Musikalisch ist das Werk abwechslungsreich und ohne Längen. Unter die Haut gehende Balladen wechseln sich ab mit spritzigen Up-Tempo-Nummern. Opa Schlönzkes Sprechgesang mit der trockenen Art eines typischen Ruhrgebietsbewohners begeistert ebenso wie die wogenden Melodien, zu denen das „Fernsehballett“ tanzt. Komponist war Achim Hagemann. Thomas Zaufke und Heribert Feckle schrieben einzelne Songs.

Leben haucht den einzelnen Charakteren ein mehr als spielfreudiges Ensemble ein. Da begeistern Iris Schumacher als Mutter Schlönzke, Susanna Panzner als „Käffchen“ liefernde Doris und später als Talk-Show-Moderatorin und Roberta Valentini in der Rolle von Peters Freundin Ulla. Prominentester Darsteller ist Dirk Bach als Heinz Wäscher, der mit hessischem Dialekt seinem Film-Kollegen Heinz Schenk sehr nahe kommt. Trotz starker Erkältung sang und spielte er sich bei der Medienpremiere in die Herzen der Zuschauer – die schon seinen ersten Auftritt mit enthusiastischem Jubel feierten.

Star des Abends ist jedoch Enrico De Pieri. Er könnte Hape Kerkelings kleiner Bruder sein, so sehr gleichen sich Statur, Mimik, Gestik, Stimme und Aussehen. Mit intensivem Schauspiel und gefühlvollem Gesang avancierte er zum Publikumsliebling. So war es kein Wunder, dass der Schlussapplaus lang und anhaltend war, doch Standing Ovations gab es erst, als Enrico De Pieri an den Bühnenrand trat. Der nahm das aber nur am Rande zur Kenntnis – und bemühte sich stattdessen liebevoll, den Kinderdarsteller an seiner Seite durch die Schluss-Applaus-Choreografie zu manövrieren.

 

Sprachprofessor findet die Worte nicht

Von unserer Mitarbeiterin Bärbel Jakob

Lampertheim. Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem Blumenmädchen, das dank Sprechunterricht zur Lady wird? Am Dienstagabend spielte die Kammeroper Köln im "Wormser" das beliebte Musical "My Fair Lady" mit seinen unvergesslichen Melodien und amüsanten Szenen. Schon Wochen zuvor war die Vorstellung ausverkauft.

Vorlage für die Geschichte bildet das Schauspiel "Pygmalion" des irischen Dichters George Bernard Shaw, aus welchem Alan Jay Lerner (Liedtexte) und Frederick Loewe (Musik) 1956 ein Musical schufen, das zu einem Riesenerfolg werden sollte. Darin geht es um den Phonetikprofessor Henry Higgins (Volker Hein), der die Überzeugung vertritt, dass die gesellschaftliche Stellung eines Menschen mit seinem Sprachstil zusammenhängt. Daher wettet er mit Oberst Pickering (Bernhard Dübe), dass er aus der ordinären "Rinnsteinpflanze" Eliza Doolittle (Sabine Hennig) durch eine gebildete Ausdrucksweise eine Herzogin machen kann.

Pickering willigt ein, und so erhält Eliza im Hause Higgins rund um die Uhr Unterricht. Sie macht merklich Fortschritte, wobei sich aber auch Rückschläge wie ein verpatzter Auftritt beim Pferderennen in Ascot nicht vermeiden lassen. Hier lernt sie auch Higgins resolute Mutter (Maria Graef) kennen, der Eliza immer sympathischer wird. Und auch Freddy Eynsford-Hill (Sean Breen), ein junger Mann aus guter, aber verarmter Familie, verliebt sich sofort in sie. Anders als bei George Bernard Shaw, bei dem, wie er im Nachwort verrät, Eliza Freddy heiratet und ihn mühsam mit den Einnahmen aus ihrem Blumenladen ernährt, wird im Musical aus ihr und dem kauzigen Professor ein Paar - auch wenn man das Happy End nicht wirklich sieht, sondern mehr erahnt. Denn der Sprachwissenschaftler findet ein-fach nicht die Worte, um der Eliza seine Gefühle zu gestehen.

Manchen Regisseur hätte es jetzt in den Fingern gejuckt, die Handlung aufgrund der durchaus sozialkritischen Untertöne in ein anderes Jahrzehnt oder gar in die Gegenwart zu versetzen. Erfreulicherweise orientierte sich Oberspielleiter Lajos Wenzel an der Originalvorlage, die im Jahre 1912 spielt. So konnte das Publikum eingängige Melodien, viel Situationskomik, ein einfaches, aber ansprechendes Bühnenbild und tolle Kostüme genießen. Aufgrund des vielfältigen Einsatzes der Nebendarsteller, die als Arbeiter des Blumenmarktes, Angestellte im Hause Higgins und der vornehmen Gesellschaft beim Ascot-Rennen agierten, wirkte das Ensemble viel größer, als es war. Daneben betätigten sich die Akteure noch als Kulissenschieber und verwandelten mit wenigen Handgriffen den Blumenmarkt vor Covent Garden in das Haus von Professor Higgins, die Loge in Ascot oder die Wimpole Street.

Die Zuschauer dankten Schauspielern und dem Kammerorchester der Kölner Symphoniker unter Dirigent Daniel Kirchmann mit lange anhaltendem Applaus für einen gelungenen Theaterabend. Oder, um es mit Elizas Worten zu sagen: "War det nich wundascheen?"

Südhessen Morgen
29. Dezember 2011


„My Fair Lady“

Amüsantes Spiel mit Klischees

Erstellt 27.07.11, 16:41h, aktualisiert 27.07.11, 16:47h

Zum Jubiläum der Kammeroper brilliert das Ensemble mit einer intimen Version des Erfolgs-Musicals „My Fair Lady“. Auf der kleinen Bühne kommt das Spiel noch besser an als auf dem Broadway. Das Ensemble geht nun auf Tournee.

Zwei Welten in Londons Straßen um 1912: Das Blumenmädchen Eliza (mit Korb und Hütchen), die Wirtin (mit Haube) und ihre tanzfreudigen Freunde begegnen Professor Higging, dem Spezialisten für Sprachfeinheiten. (Bild: Kierspel)

Rodenkirchen - „My Fair Lady“ erzählt eine Erfolgsgeschichte: Das einfache Londoner Blumenmädchen Eliza wird von Phonetikprofessor Higgins sprachlich auf Lady getrimmt. Dabei entdeckt sie ihre eigene Persönlichkeit. Das weltberühmte Musical von Frederick Loewe/Alan Jay Lerner (1956) frei nach Shaws Komödie „Pygmalion“ passt bestens zum 15. Geburtstag der Kammeroper Köln.

Damit macht sich jetzt das Team um den jungen Regisseur Lajos Wenzel selbst eine Freude. Der Spaß steckt an. In dem kleinen Haus mit der schmalen Bühne sind die Besucher quasi mittendrin. Die Inszenierung hat Tempo und Witz, sie setzt das imposante Bild vom Pferderennen in Ascot mit Schnalzen um. Im extra bunt gemischten Ensemble profitieren junge Sänger, Tänzer (Choreografie: Robina Steyer) und erfahrene Schauspieler offensichtlich von einander, von verschiedenen Professionen.

Das liebevoll ausgestattete Stück (Bühne: Ulrich Wolff, Kostüme: Martina Kanehl) spielt vor dem ersten Weltkrieg in London, in Deutsch mit Berliner Dialekt. Maria Mucha entzückt als zarte Eliza. Einerseits ist sie das arme Blumenmädchen, das sich die Nase am Ärmel abwischt, aber eine Lady mit eigenem Laden werden will. Bis zur Erschöpfung übt sie feine Aussprache: „Es grünt so grün…“

Andererseits sucht sie als sensible junge Frau ihr Glück („Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“). Dabei kommt sie dem Getue der Upperclass ebenso auf die Spur wie den Marotten ihres Sprachlehrers – bei der besuchten Aufführung gefiel Volker Hein als spröder Professor Higgins. Bernhard Dübe amüsiert als gutmütig-komischer Oberst Pickering. Robert Neal Foster gibt Elizas Vater als bärenhaftes Schlitzohr mit Kumpeln im Slum. Und Maria Graef schafft den Spagat in der Doppelrolle als deftige Wirtin und besorgte, vornehme Mutter Higgins.

Das Spiel mit Unter- und Oberschichtklischees amüsiert hier, gerade weil man es nicht als Broadway-Show erlebt, sondern als intimes Kammer-Musical mit fließenden Übergängen vom Dialog über diverse Arten von Sprechgesang hin zu Gesang und Tanz. Die musikalischen Leiter Inga Hilsberg und Daniel Kirchmann geben dem ganzen Flügel mit vierhändigem Klavierspiel. Zwar geht „My Fair Lady“ jetzt mit Orchester auf Tournee. Aber im intimen Rodenkirchener Opernhaus wird kein Geigenschmelz vermisst. Vielmehr unterstützt der klare Klavierklang das Moderne und Durchsichtige dieses hintergründigen Kammerspiels. Ab 28. September ist „My Fair Lady“ wieder in Rodenkirchen. Unbedingt hingehen!

 



 

Monschau Klassik

Die Wandlung vom Gör zur feinen Dame

Von Petra Grebe

Die Kölner Symphoniker führten auf der Burg schwungvoll und amüsant das Musical „My Fair Lady“ auf. Und auch das Wetter spielte größtenteils mit. Nur zu Beginn des Stückes regnete es kurz.

Monschau - Die Besucher der Festivalreihe „Monschau Klassik“ sind für alle Wettereskapaden ausgerüstet. Bepackt mit Schal und Regenmantel, strömten die Zuschauer am Freitagabend auf die Burg, um sich das Musical „My Fair Lady“ anzusehen. Pünktlich zum Spielbeginn zogen dann auch dunkle Wolken über die Spielstätte, die Besucher schlüpften sogleich unter ihre Capes. Doch der Regen währte zum Glück nicht lange, die Aufführung konnte ohne weitere Schauern vonstatten gehen.

Für die Besucher hatte sich die Fahrt nach Monschau gelohnt, denn sie bekamen eine äußerst spritzige Inszenierung des bekannten Musicals zu sehen. „My Fair Lady“ ist eine Adaption des Bühnenstücks „Pygmalion“ von George Bernhard Shaw, Alan Jay Lerner und Frederick Loewe haben daraus das Musical kreiert. 1956 kam es in New York zur Uraufführung, und bis heute erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit. Ein wenig Satire, manch bissiger Kommentar, ein wenig Romantik und eingängige Melodien sorgten für den Erfolg. In Monschau spielten die Kölner Symphoniker unter der Leitung von Inga Hilsberg, die Regie hatte Lajos Wenzel, für die Choreografie war Robina Steyer verantwortlich.

Phonetikprofessor Henry Higgins ist überzeugt, dass der Mensch sich allein über die Sprache definiert, und er schlägt in die Wette mit Oberst Pickering ein, aus dem einfachen Blumenmädchen Eliza Doolittle eine Dame zu machen. Eliza sieht darin die Chance, ihr Leben zu verbessern. Sie träumt von einem eigenen kleinen Blumenladen. Sie lässt sich fortan vom Professor einiges gefallen, denn Higgins sieht in der jungen Frau ein Versuchsobjekt und keinen Menschen mit Gefühlen. „Ich habe sie für fünf Pfund gekauft, sie gehört mir“, sagt er zu Oberst Pickering. Higgins beschimpft Eliza und nimmt während seines Unterrichts keinerlei Rücksicht auf ihre Gefühle. Wolf H. Latzel verkörperte überzeugend diesen eingebildeten Schnösel aus der englischen Upperclass, der nur an sich selbst denkt. Maria Mucha gab eine reizende Eliza, die sich glaubhaft vom einfachen Blumenmädchen mit derber Sprache zu einer gefühlvollen Dame wandelte. In der deutschen Fassung des Musicals wird Elizas Cockney-Akzent meist ins Berlinerische übertragen. Mucha setzte dies glänzend um. Gerade noch putzte sie sich die Nase an der Bluse ab und sprach im derbsten Akzent, wenig später glitt sie elegant im feinen Kleid über die Bühne und artikulierte sich im feinsten Hochdeutsch. Bernhard Dübe gab einen amüsanten Oberst Pickering, und Robert Neal Foster verkörperte den Vater von Eliza, der sich im Londoner Slum durchs Leben schlägt und gerne von seiner Tochter aushalten lässt.

Schon in der Ouvertüre klangen die bekannten Songs aus dem Musical an. Die Besucher waren schließlich auch gekommen, um Klassiker wie „Es grünt so grün“ zu hören. Leider war die Tontechnik nicht immer ganz ausgewogen, so dass besonders für die Zuschauer, die in der Nähe des Orchesters saßen, einige Lieder nicht gut zu hören waren.

Die Akteure boten den Besuchern allerdings eine schwungvolle Vorstellung. Das spielfreudige Ensemble konnte durchweg überzeugen. Spritzige Tänze gingen nahtlos in die schauspielerischen Szenen oder die Gesangseinlagen über. Mit eingespielten Handgriffen verschoben die Sänger und Tänzer die Kulissen für die verschiedenen Szenen, etwa Higgins’ Wohnzimmer oder die Pferderennbahn von Ascot. Es war ein amüsanter Abend, den Musiker wie Tänzer und Schauspieler den Besuchern bescherten.

Artikel in der Kölnischen Rundschau

von Kirstin Hirsch

Handbemalte Corsagen, ausgefallene Kostüme und elegante Brautmode. Das bietet Kostümbildnerin und Gewandmeisterin Martina Kanehl ihren Kunden seit zwei Jahren im Belgischen Viertel an. Das eher unscheinbar wirkende Atelier Kostümkunst-Cologne erfüllt (fast) jeden modischen Wunsch. „Alles ist machbar. Für 86.000 Euro könnte ich auch das Kleid von Prinzessin Kate nachschneidern“, schmunzelt die junge Unternehmerin. Besonders stolz ist die 36-Jährige auf ihr Gewandmeisterstück, das komplett aus Spitze besteht und mit über 3.000 Strasssteinen besetzt ist. Das handbemalte Kleid in Metalloptik steht zurzeit in der Fashion Style Academy in Bonn aus. Die maßgeschneiderten Kreationen von Martina Kanehl sollen alle ansprechen, die etwas Besonderes wollen. Jede Anfertigung ist daher auch ein Unikat. „Trotzdem kann ich meine Mode sehr kostengünstig anbieten, weil es bei mir keine Zwischenhändler gibt“, erklärt sie. So kommen Kunden auch aus ganz Deutschland und der Schweiz in das kleine Atelier mitten in Köln.

Besonders Brautpaare, die sehr spezielle Wünsche haben und daher auch nichts von der Stange finden, sind bei Martina Kanehl gut aufgehoben. „Der derzeitige Trend sind Mottohochzeiten“, weiß die Gewandmeisterin. Die Palette reicht hier von Schlosshochzeiten bis hin zu einer Waldhochzeit mit grünen Waldstickereien und floralen Ornamenten. Eine besondere Herausforderung für die Kostümbildnerin war aber die Hochzeit im mittelalterlichen Stil, bei der der Bräutigam als Ritter eingekleidet wurde. „Dieselben Materialien und eine einheitliche Optik verleihen dem Ganzen so eine Art Corporate Identity“, verrät sie das Geheimnis ihres Erfolgsrezeptes. Daher bietet sie einen Rundum-Service für Braut und Bräutigam an. Auch passende Taschen, Schals oder Schmuck können direkt im Atelier erworben werden. Für Martina Kanehl ist es wichtig, dass der Kunde glücklich ist und sich wohl fühlt. „Das schönste Kompliment ist, wenn meine Kunden sagen, dass das Ergebnis sogar noch schöner ist, als sie es sich vorgestellt haben“, so die Wahl-Kölnerin.

Das Team der Kostümbildnerin besteht aus fünf Mitarbeiterinnen. Nächstes Jahr stellt sie noch zwei Auszubildende ein. Eine davon möchte Praktikantin Melina Voulgaris sein. „Das Besondere hier ist, dass wir lernen, aus Nichts viel zu machen“ so die 20-Jährige. Die Ideen für die Kreationen entstehen dann meistens „einfach beim Machen“. Ein zusätzliches Angebot des Ateliers sind Workshops, in denen Martina Kanehl in kleinen Gruppen bis zu vier Leuten grundlegende Schnitttechniken erklärt und gemeinsam mit den Teilnehmern Muster anfertigt. Die nächsten Kurse beginnen allerdings erst wieder im Winter, da die Kostümbildnerin zurzeit gut zu tun hat. Neben ihrer Mode für Privatkunden entwirft sie aktuell die kompletten Kostüme für das Musical „My Fair Lady“ in der Kammeroper und ist feste Gewandmeisterin für Hape Kerkelings „Kein Pardon – Das Musical“. Trotzdem sind neue Projekte bereits geplant. Für Herbst 2011 hofft sie darauf, bei Tom Tykwers neuer Verfilmung „Cloud Atlas“ mit Tom Hanks und Halle Berry dabei zu sein. Mit einem Augenzwinkern verrät sie: „Mein langfristiges Ziel ist es ja, irgendwann mal einen Oscar für das beste Kostüm zu gewinnen.“



„MY FAIR LADY“
Amüsantes Spiel mit Klischees

Zum Jubiläum der Kammeroper brilliert das Ensemble mit einer intimen Version des Erfolgs-Musicals „My Fair Lady“. Auf der kleinen Bühne kommt das Spiel noch besser an als auf dem Broadway. Das Ensemble geht nun auf Tournee.
 
Zwei Welten in Londons Straßen um 1912: Das Blumenmädchen Eliza (mit Korb und Hütchen), die Wirtin (mit Haube) und ihre tanzfreudigen Freunde begegnen Professor Higging, dem Spezialisten für Sprachfeinheiten. (Bild: Kierspel)
RODENKIRCHEN - „My Fair Lady“ erzählt eine Erfolgsgeschichte: Das einfache Londoner Blumenmädchen Eliza wird von Phonetikprofessor Higgins sprachlich auf Lady getrimmt. Dabei entdeckt sie ihre eigene Persönlichkeit. Das weltberühmte Musical von Frederick Loewe/Alan Jay Lerner (1956) frei nach Shaws Komödie „Pygmalion“ passt bestens zum 15. Geburtstag der Kammeroper Köln.
Damit macht sich jetzt das Team um den jungen Regisseur Lajos Wenzel selbst eine Freude. Der Spaß steckt an. In dem kleinen Haus mit der schmalen Bühne sind die Besucher quasi mittendrin. Die Inszenierung hat Tempo und Witz, sie setzt das imposante Bild vom Pferderennen in Ascot mit Schnalzen um. Im extra bunt gemischten Ensemble profitieren junge Sänger, Tänzer (Choreografie: Robina Steyer) und erfahrene Schauspieler offensichtlich von einander, von verschiedenen Professionen.

Das liebevoll ausgestattete Stück (Bühne: Ulrich Wolff, Kostüme: Martina Kanehl) spielt vor dem ersten Weltkrieg in London, in Deutsch mit Berliner Dialekt. Maria Mucha entzückt als zarte Eliza. Einerseits ist sie das arme Blumenmädchen, das sich die Nase am Ärmel abwischt, aber eine Lady mit eigenem Laden werden will. Bis zur Erschöpfung übt sie feine Aussprache: „Es grünt so grün…“

Andererseits sucht sie als sensible junge Frau ihr Glück („Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“). Dabei kommt sie dem Getue der Upperclass ebenso auf die Spur wie den Marotten ihres Sprachlehrers – bei der besuchten Aufführung gefiel Volker Hein als spröder Professor Higgins. Bernhard Dübe amüsiert als gutmütig-komischer Oberst Pickering. Robert Neal Foster gibt Elizas Vater als bärenhaftes Schlitzohr mit Kumpeln im Slum. Und Maria Graef schafft den Spagat in der Doppelrolle als deftige Wirtin und besorgte, vornehme Mutter Higgins.

Das Spiel mit Unter- und Oberschichtklischees amüsiert hier, gerade weil man es nicht als Broadway-Show erlebt, sondern als intimes Kammer-Musical mit fließenden Übergängen vom Dialog über diverse Arten von Sprechgesang hin zu Gesang und Tanz. Die musikalischen Leiter Inga Hilsberg und Daniel Kirchmann geben dem ganzen Flügel mit vierhändigem Klavierspiel. Zwar geht „My Fair Lady“ jetzt mit Orchester auf Tournee. Aber im intimen Rodenkirchener Opernhaus wird kein Geigenschmelz vermisst. Vielmehr unterstützt der klare Klavierklang das Moderne und Durchsichtige dieses hintergründigen Kammerspiels. Ab 28. September ist „My Fair Lady“ wieder in Rodenkirchen. Unbedingt hingehen!


Aus der aktuellem "Hochzeit"-Magazin (Ausgabe März/April 2011):

 

Das perfekte Brautkleid ist eine Symbiose zwischen Design und der Trägerin.

Am Ende ist es perfekt, wenn es von der richtigen Braut getragen wird.

Für Kostümbildnerin Martina Kanehl sind die Träume ihrer Bräute maßgebend.. „Ich sehe es gerne, wie meine Kundinnen sich freuen, wenn ihre eigenen Ideen umgesetzt werden.“, sagt sie. „Viele haben genaue Vorstellungen und finden selten etwas von der Stange. Sie möchten ihr eigenes Ich verwirklicht sehen.“ Und so sieht es die Kölner Gewandmeisterin als ihre größte Herausforderung an , zufriedene Kunden zu haben. Trotz aller Individualität zeigen Martina Kanehls aber doch einen eigenen Stil. Ihre Kollektion gibt sich betont weiblich und besteht aus vielen Einzelheiten, die beliebig zu einem persönlich anmutigen Look kombinieren lassen. Aktuell arbeitet sie viel mit individueller Stickerei. „Als Service bieten wir an, diese kreierte Ornamentik zu digitalisieren und zu vervielfältigen, Beispielsweise für Einladungen. So erhält die Hochzeit eine Art Corporate Identity. In der Mode lässt sich die Ornamentik ebenfalls vielseitig einsetzen. Zum Beispiel vorne am Dekoltée, an der Schleppe, auf der Handtasche oder der Krawatte des Bräutigams.“, sagt die Kreative.Zum Einsatz kommen aktuell feste Jaquardgewebe, die sich gut für Korsagen eignen und mit weich fließender Seide oder Organza kombiniert werden. Dabei bleibt Champagner für die Braut erste Wahl, wobei durchaus kräftige Kontrastfarben wie Bordeaux und Königsblau oder aber zarte Töne hinzukommen können. „Ich liebe Ästhetik“, sagt Martina Kanehl, „Meine Linie ist deshalb sehr schmeichelnd, die Figur betonend und gerne in Verbindung mit der Sanduhrsilhouette.“

Unsere Fragen an Martina Kanehl:

HOCHZEIT: Worin liegt die Stärke Ihrer Designs?

Martina Kanehl: „Als gelernte Gewandmeisterin vom Theater ist es mir möglich, nahezu alle Ideen und Wünsche meiner Kunden umzusetzen. Sei es ein historisches Hochzeitskleid, ein verrpieltes Brautkleid à la Sissi oder ein klassisches , traditionelles Brautkleid. Außerdem empfinden es Kunden als besonderen Pluspunkt, dass wir passend zur >Braut auch den Bräutigam maßgeschneidert ausstatten können.“

HOCHZEIT: Wen soll Ihre Mode ansprechen?

Martina Kanehl: „In erster Linie möchten wir Menschen ansprechen, die das Besondere suchen. Ich gehe gerne auf meine Kundinnen ein und versuche ihren eigenen Stil mit meinen Einflüssen so optimal umzusetzen, dass die Blickpunkte vorteilhaft hervorgehoben und die Problemzonen kaschiert werden. Deshalb bediene ich auch gerne Damen mit starken Figuren.“

Aus der "Hera" im Juni 2010
geschrieden von der Chefredakteurin Anke Kerp
Von Anke Kerp

 

 

Kostümkunst- Cologne

Im Juni konnte Gewandmeisterin Martina Kanehl ein Jahr „Kostümkunst-Cologne“ im Künstlerviertel, dem sogenanntenBelgischen Viertel, in Köln feiern. Sie hat mit ihrem Maßschneider-Atelier genau den richtigen beruflichen Weg für sichgefunden. Und fühlt sich im Viertel mit der „netten Atmosphäre“ und der „super Nachbarschaft“ so richtig wohl. Was aber hat sie ihren Kunden zu bieten?

So vielseitig das Angebot bei Kostümkunst Cologne ist, so unterschiedlich sind die Kunden von Martina Kanehl. Das genauist es was sie will und was sie weiterbringt. Ihr eigenes Motto heißt: „Bekleidungskunst nach Wunsch“. Die Palette reichtvon Braut-und Abendmoden, über Alltags- und Businessmode bis hin zu Karnevalskostümen. Auch Änderungen und Reparaturen nimmt sie an. Damen, Herren und Kinder werden bei ihr beraten und bekommen ihre Wunschmode. Manchmal macht sie noch einen Ausflug in die Vergangenheit und nimmt Aufträge für Musical und Theatergruppen an, die ihre Bühnenkostüme bei ihr anfertigen lassen. Daher kommt die gelernte Gewandmeisterin. Sie selber sagt, dass dies die beste Ausgangsposition für ihre Arbeit ist, denn gerade im derzeit beliebten Trend zu historischer Brautmode, ist sie dadurch besonders versiert.

 

Aber auch moderne Schnitte werden im Bühnenbereich gefordert, so dass sie Mode durch alle Jahrhunderte kennen gelernt hat. „Die Kunden kommen meist mit ganz besonderen Vorstellungen, die sie auf Bildern gesehen haben oder die einem langgehegten Wunsch entsprechen“, berichtet sie. Da Martina Kanehl mit ihrer Mitarbeiterin Nina Heinzen auch Mode für Männer macht, kommen viele Brautpaare zu ihr, die modisch eine Einheit am Tag der Hochzeit sein möchten. So wird beispielsweise die Krawatte oder die Weste des Herrn aus dem Kleiderstoff der Dame gefertigt.Wer etwas besonderes haben möchte, aber keine eigenen Ideen hat, lässt sich durch die Einzelstücke im Atelier oder von zahlreichen Abbildungen inspirieren.

Im intensiven Gespräch entstehen schnell Skizzen, die von Martina Kanehl, gemeinsam mit den Kunden, so lange verändert werden, bis es heißt: „Genau das ist es!“ Bei uns werden alle Wünsche erfüllt“, erklärt sie. Die Meisterin liebt den Kontakt zu unterschiedlichen Menschen und schneidert typgerechte Mode. Diese reicht von schlicht bis edel und auch einige „ausgeflippte“ Stücke sind dabei. Die engagierte Unternehmerin ist der festen Meinung:“Jeder darf Mode leben, so wie er möchte.“

Vielleicht inspiriert durch die historische Mode, liebt sie Mode, die weibliche Formen hervorhebt. So sind Korsagen, Mieder und Korsetts die absoluten Figurschmeichler. Schönes wird betont, vermeintliche Figurprobleme werden hinweg kaschiert.

„Bei den historischen Kostümen bietet das Mittelalter eine große Bandbreite und Mittelalterhochzeiten sind IN“, berichtet Martina Kanehl. Gästen, die zu einer solchen Hochzeit eingeladen werden, empfiehlt sie ein Kleid, welches ohne großen Aufwand später zum „normalen“ Festkleid wird. Abgerundet wird das Angebot im kleinen Atelier durch Accessoires, wie Taschen, Mützen, Schals und Schmuck. Diesekönnen farblich auf die Kleidung abgestimmt werden.

Von Anke Kerp






Spitze und Satin:

Sexy Wäsche auf dem Laufsteg


Strapse, Corsagen (von Kostümkunst- Cologne) und feinste Spitze. So verührerisch ging es beim Woman's World Event in der Kölner Wolkenburg zu. Alma Ahemetovic, Geschäftsführerin von Eve's Desire, präsentierte bei einer Modenschauerotische Dessous. „In unserem Laden gibt es BH's in Körbchengröße A bis F“ verriet sie. Auf dem Laufsteg anden sich jedoch keine allzu kurvigen Damen wieder. „ Ich habe extra keine ganz dünnen Models genommen, aber die fülligeren trauen sich leider meist nicht au den Laufsteg“, erklärte sie.

..in den Kölner Nachrichten stand geschrieben:

16-03-2010 10:00:00

 

Freuen sich über die gelungene Veranstaltung (v.l.n.r.): Friseurmeister Paco Comino Lopez mit Veranstalterin Yvonne Gabor und Gewandmeisterin Martina Kanehl. Bild: is

 

(is) In die dritte Runde ging am Sonntag das Women’s World Event in der Kölner Wolkenburg. Austauschen, Ausprobieren, Erleben und Mitmachen war das Motto der Kommunikationsplattform für Frauen, bei der auch Männer willkommen waren. Nach der Eröffnung durch die Schirmherrin, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, zusammen mit dem Rechtsanwalt Christian Kerner, konnten die Besucherinnen eintauchen in eine Welt, in der es alles gab, was Frauen interessiert.

Angefangen von den neuesten Citroen-Modellen, über Hochzeits- und Reitmode, Frisuren und Kosmetik, Schmuck, Reise, Gesundheit, Wellness und Schönheit, Innenausstattung und Kunst gab es nicht nur Produkt- und Dienstleistungsangebote, sondern auch interessante Informationen. Auf dem Programm standen Modenshows, Vorträge und Diskussionen. Zu Letzterem zählte das Thema „Frauen an der Macht? Gibt es Mechanismen, die Frauen am Aufstieg hindern oder sind es die Frauen selber, die ihren Aufstieg verhindern?“. Darüber gibt es durchaus geteilte Meinungen, wie die Debatte zeigte. Die Innenarchitektin Sabine Weber und die Betriebswirtin Barbara Ludermannn informierten über Feng Shui. Hort Ape, Vertriebsleiter der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten West, gab interessante Tipps zum Thema Urlaub und die Bollywood-Tänzerin Leena Barsuhn präsentierte in einem zauberhaften „Tausend und eine Nacht“-Kostüm einen orientalischen Tanz. Dicht umringt waren die Modenschauen, die jeweils vormittags, mittags und nachmittags unterschiedliche Lebensbereiche bedienten. Es gab eine Braut-, Korsagen- und Abendmodenschau, eine Lingerie-Haute Couture-Show und die Modenschau der Gewandmeisterin Martina Kanehl, die erstmals ihre ausgefallenen Kostüme und Corsagen präsentierte. Der glamouröse Rahmen, in dem das Ganze stattfand, verführte die Besucher ebenso wie Aussteller, die sich ausreichend Zeit für Beratungsgespräche nahmen. Den Abschluss der von der Eventmanagerin Yvonne Gabor organisierten Veranstaltungbildete eine Tombola zu Gunsten des Nephrokids-Vereins.


 

Magazin Hochzeit 2/2010


Kostümkunst Cologne

Das eigene „Ich“ zu verwirklichen, hält Gewandmeisterin Martina Kanehl für das große Plus enies individuell entworfenen, maßgeschneiderten Brautkleides. „Ich sehe sehr gerne, wie meine Kunden sich freuen, wenn ihre eigenen Ideen so umgesetzt wird wie sie sich das erträumt haben,“ sagt sie. Viele meiner Kunden haben ziemlich genaue Vorstellungen von dem was sie sich erträumen und finden selten was „von der Stange“.

Doch Besonderheiten gibt es viele bei Martina Kanehl: “Wir arbeiten sehr viel mit eigener handbemalter Ornamentik, die auf das Brautpaar individuell zugeschnitten werden. Als Service bieten wir an, diese eigens kreierte Ornamentik zu digitalisieren und Wunschgerecht zu vervielfältigen in Form von Einladungen etc. um einheitliches Erscheinungsbild zu kreiiren“.

Was würden Sie als die „Stärke“ oder das „Außergewöhnliche“ Ihrer Kreationen bezeichnen?

Als gelernte Gewandmeisterin vom Theater ist mir nahezu möglich, alle Ideen und Wünsche meiner Kunden umzusetzen. Sei es ein historisches Hochzeitskleid mit langen gotischen Ärmeln, wie für eine Mittelalterliche Burg -Hochzeit, ein verspieltes Brautkeid mit ganz bestimmten Farben, Blumen oder Stilrichtungen oder ein klassisches, traditionelles Brautkleid von z.B einem Foto; Paßformgerecht mit den eigens erwählten Materialen und Abänderungen. Als besonderen Pluspunkt empfinde ich, dass wir hier im Hause auch den Gatten Maßgeschneidert ausstatten können passend zu seiner Herzdame. Die eigenen Kundenwünsche kombiniert mit meinen Stilistischen Einflüssen ergeben in der Regel eine einzigartige, außergewöhnliche schöne Kreation.

Wen soll Ihre Brautmode ansprechen?

Praktisch jede Frau die das Besondere sucht. Ich gehe gerne auf meine Kundinnen ein und versuche Ihren eigen Stil mit meinen Einflüssen zu einem Optimum zu kreieren. Gerne auch Damen mit starken Figuren, mit der richtigen Korsage und einem abgestimmten Rock oder Hose lassen sich Problemzonen ganz schnell in sehr schöne Blickfänger verwandeln. Ich mag sehr gerne Menschen, die wissen was sie wollen, und nicht aussehen möchten wie Austauschbares von der Stange.

Schlimm empfinde ich , wenn eine Frau zu Ihrer Hochzeit nur „verpackt“ wird, ohne Ihren eigenen Stil hervorzuheben.

Welche Herausforderung sehen Sie für sich persönlich, wenn Sie an den Entwurf und das Fertigen einer Brautrobe gehen?

Meine größte Herausforderung ist Kundenzufriedenheit, erst dann bin ich auch glücklich. Ein sehr schönes Erlebnis war, als die Omi in der Endanprobe mit den Tränen rang und wünschte „Ach wenn das der Opi doch noch sehen könnte!“ Da bekam auch ich feuchte Augen...


Hofnarr Anette krönt den Last – Minute - Prinz

von Tanja Heuser


Lange hatten die Godesberger gebangt, ob Sie auch in diesem Jahr mit einem Prinzenpaar feiern können (EXPRESS berichtete). Jetzt ist es soweit: Im Hofnarrenkostüm geschneidert von Ex-Godesia Nina Heinzen (Kostümkunst- Cologne) proklamierte Anette Schwolen-Flümann das Godesberger Prinzenpaar in der vollbesetzten Stadthalle.

Das Beste an diesem Abend war wie so oft die Rede der Bezirksbürgermeisterin, in der sie die Bonner Politik aufs Korn nahm: „ Ja, das WCCB, Ihr wisst was das bedeutet? Widersprüche, Chancen, Chaos, Betrug.“ Oder: „Die Stadtverwaltung könnte da einziehen. Die sucht Ersatz für das verseuchte Stadthaus. In dem Bau ist mal wieder die Schlafkrankheit ausgebrochen. Aber der Nimptsch wird das vom Dirigentenpult schon richten. Der hat auch den vielstimmigen Kölner Männergesangsverein im Griff gehabt.“

Und dann war es endlich soweit: Schwolen-Flümann überreichte die Insignien der Macht an den Last-Minute-PrinzenChristoph III. (Caspery), der Mühe hatte seine Tränen zurückzuhalten: „Meine schlotternden Knie haben nichts mit Rock'n Roll zu tun.“

Süß: Godesia Kathrin(Liepert) vergaß vor Aufregung immer wieder den Text.“Ich wollte immer ausgeflippter als anderen sein. So habe ich meinen Vater mit einem Bauchnabelpiercing geschockt und bei >>Starlight- Express<< auf der Bühne gestanden. Jetzt bin ich als Höhepunkt Godesia“, freute sich die Hübsche.

 

..in der Hera 4/2009 steht geschrieben...

Die Vielfalt an Schönheit

von Lea Franken


Im Frühjahr diesen Jahres gründete die Designerin Martina Kanehl das Unternehmen „Kostümkunst-Cologne“. Nach dem Motto :“Jeder Mensch ist schön, ich hole das Beste aus Ihnen heraus“, fertigt sie vom Bautkleid  bis zur Kindermode alles auf Maß.

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Martina Kanehl bringt in ihr neues Unternehmen 18 Jahre Berufserfahrung mit ein. Die gelernte Gewandmeisterin ist auch auf Maßanfertigungen im Bereich Hochzeitsmoden spezialisiert. Erfahrungen sammelte sie auch als Gewandmeisterin bei dem Musical „We will rock you“ in Köln. Dort war sie ungefähr drei Jahre für die Kostümherstellung des kompletten Ensembles verantwortlich. Sechs Jahre arbeitete sie als Maßschneiderin und Schnittdirektrice für das Hamburger Label Pyrate Style, zu deren Kundenkreis Prominente wie Thomas Gottschalk, Dieter Bohlen, KISS, die Rolling Stones, Tokio Hotel und Janet Jackson zählen. Kleidet sie heute Brautleute ein,macht sie ganz deutlich, dass Figur keine Rolle spielt.“ Gerne lassen sich Damen einkleiden, die sich selbst mit dem Wort Problemfigur betiteln“, erklärt sie. Durch raffinierte Schnitte lassen sich vermeintliche Problemzonen ein wenig wegmogeln. Einer ihrer Schwerpunkte ist das schneidern von Korsetts und Corsagen. Mit diesen maßgeschneiderten Problemlösern lassen sich schon mal fünf bis 15 Kilo kaschieren...Der zukünftige Ehemann wird von ihr im „Partnerlook“ eingekleidet. Weste und Accessoires werden beispielsweise im Stoff des Kleides gefertigt oder der Anzug korrospondiert mit der Braut in der gewählten Wunschfarbe. „Es ist nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Leidenschaft Vorzüge hervorzuheben, Problemzonen zu kaschieren, und den besonderen Charakter einer jeden Frau zum Vorschein zu bringen“ berichtet sie im Gespräch mit Hera „Kann es eine erfüllendere Aufgabe geben, als dazu beizutragen, dass sich eine Frau in der eigenen Haut wohl und vor allem begehrenswert fühlt?“ fragt Kanehl. Ihre Begeisterung springt wie ein Funke dabei über.

Neben Hochzeitsmode und Maßanzügen, geht es bei Kostümkunst-Cologne um Abendgarderobe, Umstands-und Kinderkleider. Nicht zuletzt werden spezielle Tattoocorsagen angeboten. Ihre historischen Kostüme durchstreifen jede Epoche und sorgen für einen gelungenen und extravaganten Auftritt. Im Atelier und Showroom in der Boisseréestraße im Kölner Belgischen Viertel, wird in etwa sechs Wochen alles vom ersten Entwurf bis zur fertigen Garderobe hergestellt. Die Kunden werden vom ersten Kennenlernen bis zum Abholen persönlich und individuell betreut.

Unbeschreiblich weiblich

Gemeinsam mit der amtierenden „Mrs. Germany“ Elischeba Wilde, entwickelte das Atelier eine Abendmodenkollektion. Die Stücke sind überwiegend aus reiner Seide. Sexy, elegant und avantgardistisch sind die Begriffe, die die Designerin für ihre Kollektion nutzt. Im Sommer 2008 stellte sich Elischeba mit einem Deutschlanddirndl aus der „Werkstatt“ der  Kölnerin in Russland zur Mrs. World Wahl. Das Kleid erhielt den dritten Platz.

Die vielseitige entwirft zur Zeit auch Kostümbilder für ein Fantasy Epos „Es ist vergleichbar mit dem Herr der Ringe“, verrät sie hera. „Das heißt wir fertigen auch hochwertige Kostüme für Theater, Film und Fernsehen oder auch für Rollenspiele an.“ Ihr Wissen und ihre Erfahrung gibt Martina Kanehl mit Begeisterung in Kursen an Hobbyschneiderinnen weiter. Hier lernen interessierte, Maßschnitte für die eigene Figur zu erstellen. In kleinen Gruppen erklärt sie die Schnitterstellung für Röcke, Hosen, Kleider, Jacken, und Mäntel mit anschließenden Nähkurs. „Mit dem so erworbenen Wissen lassen sich auch Karnevalskostüme erstellen, die der eigenen Fantasie sind keine Grenzen setzen“, erklärt sie weiter.


..aus dem Magazin "Hochzeit" 4/2009:

Was ist schön?

Köln. Die Vielfalt an Schönheit ist das eigentliche Faszinosum der der Frauen. Diese Vielfalt einzukleiden und immer den besonderen Charackter jeder Frau zum Vorschein zu bringen, ist Beruf und Leidenschaft der Gewandmeisterin Martina Kanehl. Bei ihr muss sich niemand selbst verbiegen, um in sein Traumkleid zu passen.Im Gegenteil: „Ich empfinde jede Figur aufs neue als Herausforderung, der ich mich mit Freude widme“, beschreibt sie ihre Philosophie.


..in Kölner Illustrierten vom Juli 2009:

Nach Maß


Noch mehr Belgisches Viertel: In der Boisseréestr. 7 eröffnete die ausgebildete Gewandmeisterin Martina Kanehl ihr Maßschneideratelier Kostuemkunst-Cologne. Wer sich zu einem besonderen Anlass nicht von der Stange einkleiden lassen möchte,ist hier richtig:Braut-und Abendmoden sind die Spezialität von Martina Kanehl, die ihr Wissen übrigens in Kursen auch gerne weiter gibt.

(www.kostuemkunst-cologne.de)


...aus dem Magazin "Hochzeit" Ausgabe 2/2009:

 

Presseartikel aus der Hochzeit 2/2009

Schlichte Eleganz,sehr figurbetont, zum Teil recht avantgardistisch und romantisch mit historischen Einflüssen – so lassen sich die Kreationen von Modedesignerin Martina Kanehl beschreiben. Für ihre Kollektionen bevorzugt sie ein Bausteinsystem mit unterschiedlichen Korsagen – Modellen, verschiedenen Röcken sowie ergänzenden Oberteilen und Accessoires wie Bolerojäckchen, Jacken, Taschen und Schals. Neben edler Dupionseide kommen dabei gerne fester Damast mit Jacquardbindung in Renaissance – Optik sowie Chiffon zum Einsatz.

Unsere Fragen an Martina Kanehl:

Was erwarten Bräute von Ihnen und Ihrem Design?

„Ideale Passform auch bei ' Problemfiguren', individuelle Beratung je nach Typ und Stil, das 'Weg mogeln' unschöner Problemzonen und eine Eins - zu - Eins - Umsetzung der eigenen Ideen und Wünsche.“

Was fasziniert Sie persönlich an Modedesigns?

„Historische Silhouetten. Ich bin immer wieder fasziniert wie viel Mühe man sich damals für das korrekte Auftreten gegeben hat. Von Kopf bis Fuß war alles aufeinander abgestimmt. Das habe ich übernommen.“

Haben Sie einen Lieblingslook für Bräute?

„Korsagen. Als gelernte Gewandmeisterin sind echte Korsetts natürlich ein Steckenpferd.Ich kann persönlich bestätigen, dass ein Korsett ein Erlebnis im Tragekomfort ist. Die komplette Körperhaltung verändert sich, man ist aufrecht, stolz, das Dekolleté wird besonders betont. Je nach Figur können zwischen 8 und 30 Zentimeter weggeschnürt werden.

 

 

Bild Koeln 200905

Figaro Paco macht Misses Germany die Haare schön

Spieglein, Spieglein an der Wand-wer ist die schönste im ganzen Land? Seit fast zwei Jahren ist es die Kölnerin Elischeba Wilde(33). Die amtierende Misses Germany ist nur der Liebe wegen ins Münsterland gezogen-im Herz noch immer ein echtes kölsches Mädchen. Gestern war sie in der Heimat und schaute glech bei ihrem Lieblings – Figaro Paco (42) vorbei und schaute sich dessen Laden an.


(Elischeba in einem Kleid von Kostüm -Kunst Cologne)

Das Lokale Wochenblatt "Einblicke" berichtete in der 1. Novemberwoche 2008:

 

 

Das Lokale Wochenblatt "Einblicke" berichtete in der 1. Novemberwoche 2008:

Mrs. Germany - Eigene Kollektion auf dem Markt

So fing alles an: die Wahlgeschnerin und amtierende Mrs.Germany Elischeba Wilde brauchte für den 29. Juni 2008 ein Kostüm in Landestracht, als sie Deutschland im Rahmen der Mrs. World Wahl in Kalingrad (Russland) vertreten hat. Kurz davor hat Martina Kanehl ihren Show-room in Köln mit luxeriöser Mode eröffnet. Die Designerin bot dem hauptberuflichen Model an, ihr das Kleid kostenlos zu schneidern. Elischeba hatte auch sofort eine Idee: In ihrem Kopf schwebte ein kurzes Kleid in den Farben der deutschen Flagge und ein Bierfass auf dem Kopf.

Gescher. Eine besondere Auszeichnung und ein heftiger Applaus auf der Bühne war das Resultat für diesen Entwurf. (Einblicke berichtete über dieses Event). „Nun ein Designer,der meine Ideen noch schöner umsetzt als ich sie mir in meiner Fantasie vorstellen kann, der muss unbedingt noch mehr Kleider für mich schneidern“  dachte sich die 1,80m große Blondine. So entwickelte sich der Traum einer eigenen Kollektion. Also malte Wilde ein paar Ideen auf ein Blatt Papier und die Designerin überlegte anhand von langjährigen Berufserfahrungen die perfekte Umsetzung. Die gebürtige Kölnerin Elischeba möchte ihre frisch entworfenen Traumkleider nun der Öffentlichkeit anbieten und hat neben einer neu gegründeten Webseite auch weitere Fotoshootings mit der Kollektion geplant. Unter Wasser  oder mit großen Schlangen - sie schreckt vor nichts zurück und plant bewusst ausgefallene Fotostrecken für eine ausgefallene Kollektion. Außerdem hat sie bei der gemeinsamen Kollektion ihren Gatten, den 40 jährigen Pierre Wilde gebeten Tipps zu geben.

„Deswegen betonen die Kleider meine langen Beine ..“lächelt die Misses. Die Blondine liebt es bunt- ihre gemeinsame Modelinie mit Martina Kanehl leuchtet extrem auffallend in den schönsten Farbtönen. Häufig sind die Damen fasziniert von der Linie, aber möchten gerne auf die Schlitze verzichten. Das ist gar kein Problem alles ist Maßarbeit und der Kunde ist König. Jedes Kleid wird der anspruchsvollen Kundin direkt auf den Leib maßgeschneidert. Ein perfekter und individueller Service! Die Geschäftsführerin ist auch zufrieden mit dem Ergebnis. Zuletzt war sie als Gewandmeisterinfür das Musical „we will rock you“ tätig. Nun die Mrs. Germany einzukleiden ist eine willkommene Abwechslung bei der sie viel kreativer sein kann.(..)

...mehr von dieser Kollektion gibt es bei -Hochzeit- unter -Abendgarderobe "Elischeba" ...

 

 

Mrs Germany stellt Mode vor


Elischeba Wilde, die amtierende Mrs Germany, kommt am Freitag nach Meißen. Im Welcome Parkhotel präsentiert sie eine Modekollektion, die sie zusammen mit der Kölner Designerin Martina Kanehl entworfen hat. Vorgeführt wird unter anderem elegante Abendgarderobe im Jugendstil. Wie Romy Schuhmann von der Kölner Medien-Agentur auf SZ-Nachfrage erklärte, gibt es die Kollektion „nicht von der Stange“ zu kaufen, sondern nur maßgeschneidert aus Köln.

Die in Köln geborene Elischeba Wilde entwirft nicht nur Mode – als Mrs. Germany sie ist auch Fotomodell. (mc)

 

Schöne“ Mrs. Germany“ macht Mode in Meißen


MEISSEN – Die amtierende „Mrs. Germany“ Elischeba Wilde (32) wählte das Meissener Parkhotel als Kulisse füe ein Fotoshooting ihrer ersten Mode-Kollektion aus.


Elegante Mode aus Seide: Verführerische Dekolletés, geschlitzte Röcke, kraftvolle Farben- mit der Kollektion „Elischeba" erobert die Kölner Beauty-Queen die Herzen der Damen. Während sich Gatte Pierre bei der Schacholympiade in Dresden schlägt, posierte die 1,80 Meter große Elischeba (89-62-93) gestern in ihren teuren Kleidern im Park des Hotels mit Blick auf die Albrechtsburg.

Die Kollektion entstand in Zusammenarbeit mit Designerin Martina Kanehl, die Elischeba auch ihr Deutschland-Farben-Dirndl für die Mrs. World Wahl 2007 in Kaliningrad auf den Leib schneiderte.

2009 reicht Elischeba zwar ihr Krönchen weiter, in Punkto Fashion aber bleibt sie die Mode-Queen.

KK

Schöne“ Mrs. Germany“ macht Mode in Meißen


 

 



Prominenz in Bothfeld


Die Prominenz gab sich in der letzten Woche im Themenhotel VIVA CREATIVO und Restaurant La Vivezza die Klinke in die Hand.

Am 14. August 2008 fand nach einem guten Essen im La Vivezza ein Fotoshooting mit einem Stern der deutschen Filmlandschaft statt. Schauspielerin Julia Jentsch (30), die am Abend mit 150 geladenen Gästen in Hannover die Deutschlandpremiere ihres Oscar-nominierten Films„ Ich habe den englischen König bedient“ feierte, lobte das italienische Reastaurant in Bothfeld mit den Worten: „ Vielen vielen Dank für das wunderbare essen und das tolle Ambiente!

Hier fühlt man sich wohl und findet Ruhe bevor es stressig wird! Danke und hoffentlich bis bald.“

Nur einen Tag später traf Mrs. Germany 2008, Elischeba Wilde (32) mit ihrem Ehemann Pierre (40) im Hotel VIVA CREATIVO ein. Neben einem Fotoshooting und einem Kochkurs für Ehemann und Hobbykoch Pierre, stand auch ein Day Spa in der Bali Lounge auf dem Programm. Einen ganzen Tag lang verwöhnte Beauty-Stylistin Edith Nauber in ihrer Bali-Lounge und im Wellnessbereich des Hotels Mrs. Germany. Ihr Fazit: „ Der Beautytag unter der Leitung von der lebensfrohen Edith Nauber war traumhaft schön – ich konnte sechs Stunden einfach nur genießen und mich mal richtig fallen lassen.“ „Ich war schon auf der ganzen Welt in Luxushotels, aber das VIVA CREATIVO ist ein Geheimtipp. Im neuen Themenzimmer „Japan“ präsentierte Mars. Germany 2008 ihr erstes Kleid der eigenen Kollektion – ein traumhaftes blaues Cocktailkleid aus Wildseide. Ihren Ehemann Pierre schickte sie zu einem Kochkurs ins Restaurant La Viezza, damit der Hobbykoch seine Herzdame noch besser bekochen kann. La Viezza-Koch Christopher Gust (20) zeigte dem angehenden Kochprofi wie man eine Dorade mit Füllung zubereitet. Währenddessen sorgte Sommelier Arturp Angeloni für Geschmackserlebnisse im Glas.

Übrigens: Den Mrs. Germany-Wettbewerb gibt’s seit 15 Jahreen in Deutschland. Geistiger Urheber ist der Großvater von Paris Hilton. Er konnte nicht nachvollziehen warum Missen immer ledig sein müssen.

Eine Frau wird durch die Eheschließung nicht unattraktiv, so seine Überlegung und schon war der Wettbewerb ins Leben gerufen. Elischeba Wilde schlug 20 Konkurrentinnen aus dem Feld. Auch im sozialen Bereich engagierte sie sich. Sie ist bereits Repräsentantin einer Haischutzorganisation, Botschafterin für „ Rock gegen Kinderarmut“ und hilft noch bei zwei weiteren Organisationen: Kinderherz Hannover e.V. und NITYA SEVA.


Quelle Bothfelder Nachrichten 29.08.2008

 


Deutsche Schöne zeigt Damenmode

Präsentation im Viva Creativo


BOTHFELD (r.) welches sind die Zutaten für ein ganz besonderes „Fotoshooting“ ?

Eine richtige Antwort: Deutschlands schönste Ehefrau, ein begeistertes Fotografen-, Friseur- und Visagisten- Team sowie das Themenhotel Viva Creativo.

Im neuen Themenzimmer „Japan“ des Bothfelder Hotels präsentierte „Mrs. Germany 2008“, Elischeba Wilde (32) ihr erstes Kleid aus der eigenen Kollektion, ein traumhaftes blaues Cocktailkleid aus Wildseide. Ihren Ehemann Pierre (40) schickte die zu einem Kochkursus in das Hotelrestaurant La Vivezza, damit der Hobbykoch seine Herzdame noch besser bekochen kann.

La Viezza-Koch Christopher Gust (20) zeigte dem angehenden Kochprofi aus Köln, wie eine Dorade mit einer Füllung aus hauchdünnen Knoblauchscheiben , getrockneten Tomaten, Rosmarin, Thymian und Zitrone gelingt. Alles blieb während des Garens in der Dorade – dank dreier von außen durchgesteckter Zahnstocher. Dazu gab es ein Tomaten-Basilikum-Risotto.

„Das mit den Zahnstochern ist ein wichtiger Kniff, den ich mit nach Hause nehme“, freute sich der Hobbykoch.

Als Vorspeise bereitete Pierre Wilde unter professioneller Anleitung selbst gemachte Ravioli, gefüllt mit Pfifferlingen, Speck und Zwiebeln – dazu und als krönenden Abschluss – ein Pistazien-Parfait mit weißer Schokolade. Sommelier Arturo Angeloni sorgte für Geschmackserlebnisse im Glas.

Und was sagr „Mrs. Germany 2008“ beim Verkosten dazu? Elischeba Wilde: „Das schmeckt ja göttlich!“

Übrigens: Den „Mrs. Germany“ - Wettbewerb gibt es seit 15 Jahren in Deutschland. Geistiger Urheber ist der Großvater von Paris Hilton. Er konnte nicht nachvollziehen, warum eine „Miss“ immer ledig sein müsse. Eine Frau werde doch nicht unattraktiv, so seine Überlegung, und schon war der Wettbewerb ins Leben gerufen. Elischeba Wilde schlug 20 Konkurrentinnen aus dem Feld. Auch im sozialen Bereich engagierte sie sich. Sie ist bereits Repräsentantin einer Haischutzoraganisation, Botschafterin für „Rock gegen Kinderarmut“ und hilft noch weiteren Organisationen.

 

Quelle Hannoversches Wochenblatt 03.09.2008

Bühnenreif

Redakteure wurden zu Rockern: Für ihr traditionelles Silvesterfoto sind die Mitarbeiter der Lokalredaktion in den vergangenen Jahren schon in viele Rollen geschlüpft. Einmal ging es zu den Haien in die Arena,dann ins Stadion nach Müngersdorf oder sie ließen sich im Zoo ganz mutig neben Elefanten ablichten. Doch diesmal war alles anders und die Maskenbildner verwandelten die Redakteure in Windeseile in die Darsteller des Queen-Musicals „We will rock you“. Mit gekonnten Griffen zum Haarspray, Kamm und Schminke wurden die Redaktionsmitglieder in Musicaldarsteller verwandelt. Nach zwei Stunden anziehen,

Schminken und Fotografieren stand Abschminken auf dem Programm. Das Ganze war ein großer Spaß. Die Rundschau bedankt sich bei „BB Promotion“ und den professionellen Maskenbildern und Kostümdamen Julia Böhm, Martina Kanehl, Alexandra Heil und Vereba Haarmann.

In der Show „You Can Dance“ wurde sie schnell als Disko-flummi“ bekannt: Eva Nitsch (25) tanzte sich gestern Abend mit ihrem Partner Camillo in die nächste Runde. Eine Tanzausbildung für ihre Tochter konnten Evas Eltern nicht bezahlen, weswegen sie erst mit 17 in München trainiert wurde. Drei jahre später zog die talentierte Tänzerin nach Köln, wo ein Engagement beim Musical „We will Rock You“ auf sie wartete. Zum dritten Mal vertrat Eva gestern Abend ihre Wahlheimat Köln in der beliebten Sat1-Tanzshow, wo sie einer Fachjury und vor allem dem Publikum beweisen musste, dass sie Tanzstile beherrscht. Festlegen lässt sich Eva jedenfalls nicht. Egal ob Ballett, Jazz oder Hip-Hop, Eva kann ihren Körper zu jeder Musik bewegen.

Und wenn die noch von „Prince“ ist, ist sie überglücklich.


 

"Kölnische Rundschau" Samstag, 30, Dezember 2006 - Köln persönlich
Pressemitteilung

 

Hamburger Dirn echt Jeck!

Die gebürtige Hamburgerin Martina Kanehl ist die quirlige Jungunternehmerin, die in Köln ihren Traum verwirklicht hat. Und das genau in der richtigen Stadt, denn ihre große Leidenschaft sind Kostüme und Historisch getreue Corsagen und Korsetts.

Ihr Atelier „Kostümkunst Cologne“ liegt im belgischen Viertel, dem Kölner Künstler Viertel und ist schon von Weitem, durch die fantastische Schaufensterdekoration mit Ihrem Gewandmeisterstück und einer beflügelten Elfe ein echter Blickfang. Man muss einfach einen Moment verweilen und die Kostüme bestaunen oder der Designerin beim arbeiten zusehen. Den ein oder anderen verleitet es natürlich auch direkt zum Herzen des Ateliers, dem großen Zuschneidetisch. Hier wird entworfen, zugeschnitten, gemalt, bedruckt und genäht.

Sehr gerne berät Martina dabei vor allem Menschen, die keine Standardfigur haben. Und die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen. Martina hat innerhalb eines Jahres eine Business-, sowie eine Yoga-Kollektion entworfen, einige Brautkleider und Abendroben auf Maß geschneidert und ausserdem noch für die amtierende Mrs. Germany Elischeba Wilde ein Deutschland-Dirndl gefertigt, welches bei der Mrs. World Wahl in Kalingrad sogar den 3ten Platz erreichte.

Jetzt in der 5tenJahreszeit, die allen Rheinländern natürlich besonders am Herzen liegt, hat Martina allerhand zu tun.. Karnevalskostüme, Uniformen und zwischendurch noch Brautkleider, für diejenigen die sich ganz spontan zum Jahresende entscheiden . Die berühmte Karnevalsband „Rabaue“ stand am 11.11. das erste Mal mit den.neuen Bühnenoutfits in der Kölner Lanxess Arena, die Vorstandsdamen der „Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 e.V.“ haben sich von Martina zu einer ausgefallenen Robe beraten lassen und auch die Bezirksbürgermeisterin von Bonn-Bad Godesberg Annette Schwolen-Flühmann hat das neue Godesberger Prinzenpaar als Hofnarr proklamiert.

Aber Stress empfindet Martina nicht. Sie liebt ihren Job; sagt selbst sogar, dass sie mit ihm verheiratet ist; plant nebenbei noch eben die nächsten Näh- und Schnittkurstermine.. Dabei hält sie es da ganz mit dem „Kölschen Grundgesetz“, das auch von ihr stammen könnte: Et iss wie et iss un et kütt wie et kütt. Un et iss noch immer jot jejange. Auch Nachbarin Frau Engels und ihr Hund „Sonny“ freuen sich, „Eine echte Bereicherung für unser schönes Viertel!“